Als ich ungefähr 6 Jahre alt war, machte ich die ersten Erfahrungen mit jener, mit nichts zu erklärenden, als existentiell bedrohlich  erlebten Todesangst.

Der Weg mit dieser Angst  heute positiv zu leben, war ein langer. Das Problem bei dieser, oft als Angst vor der Angst, oder auch als Panikattacken  bezeichneten Krankheit, liegt zunächst einmal zu einem nicht unwesentlichen Teil daran, daß sie oft nicht recht ernst genommen wird.  Dem Patienten fällt es  ja oft selbst schwer in einer anfallsfreien Zeit zu begreifen, was da mit ihm passiert ist.  Wie soll man denn einem anderen begreiflich machen, daß man plötzlich die eigene Spucke nicht mehr schlucken kann, meint sofort einfach umzufallen, sich der Kopf schwindlig anfühlt, und man das Gefühl hat keinen Schritt mehr weitergehen zu können.

Vielleicht geht es da noch den Patienten besser, die wenigstens ein paar körperliche Symptome aufzuweisen haben. Damit sitzt sicher jeder Angstpatient irgendwann einmal in seinem Leben in  einer Praxis, zwischen Hoffen - vielleicht kann mir doch jemand helfen - und Bangen - vielleicht doch eine schwere körperliche Erkrankung?

In der Regel wird aber eben nichts gefunden: kein organisches Leiden und keine Hilfe gegen die Angst. Nun hat dieses Leiden auf jeden Fall die Tendenz sich im Laufe eines Lebens zu verändern. Schlimmstenfalls ist es einem Patienten irgendwann nicht mehr möglich die Wohnung ohne Angst zu verlassen.

Ein gütiger Gott hat mir viele Möglichkeiten aufgezeigt, mit der sich immer wandelnden Angst zu leben. Aber es gab auch so dunkle Wochen, daß ich oft dachte, lieber sterben zu wollen, als diesen Zustand länger auszuhalten!

Letztendlich waren meine Panikattacken der Auslöser für mich, zu suchen. So bin ich heute diesem Symptom sogar dankbar, denn wäre es mir immer gut gegangen, wer weiß ob ich mich auf  „den Weg“ gemacht hätte.

In dieser Praxis finden sie neben dem Verständnis für ihre Angstneurose therapeutische Hilfe. Angefangen mit der Bachblütentherapie, über intensive Gespräche, bis hin zu eventuellen Alterrückführungen um vielleicht  frühkindliche Angstauslöser zu finden.

Ich werde ein Stück mit ihnen gehen, damit wir zusammen herausfinden können, was ihre persönliche Angst  ihnen sagen möchte.

Es gibt einen Weg mit der Angst gut! zu leben.